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Vom 08/06/2026 bis 30/08/2026

Besichtigung der Terroirs Corbières & Minervois – halber Tag

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Artikel: Die Zukunft in Villemajou auf lebendigem Boden empfangen

Accueillir l’avenir à Villemajou sur un sol vivant

Die zukunft in villemajou auf lebendigem boden empfangen

„Der Wein muss nach einem Ort schmecken, nicht nach einer Sache." Gérard Bertrand keltert Weine, die nach ihrem Terroir schmecken, auf biodynamisch bearbeitetem Boden. Ein Anspruch, der während der Weinlese voll zur Geltung kommt. Erklärungen in Villemajou.

Die Ländereien von Saint-André, geschützt von den ersten Ausläufern der Corbières, beherbergen die Rebstöcke des domaine de Villemajou, dort wo alles für die Familie Bertrand begann. In den Roussanne-Reihen erntet das Erntehelferteam die Trauben, die – verschnitten mit den Rebsorten Marsanne und Vermentino – den nächsten Jahrgang des Château de Villemajou Grand Vin Blanc ergeben werden.
Am Steuer dieser Weinlese 2021 verweist Fabrice Bousquet auf 12 Jahre Dienst an der Seite von Gérard Bertrand. Als Verwalter von 60 Hektar widmet er seinen Parzellen das ganze Jahr über kontinuierliche Pflege und freut sich über den gesunden Zustand der Trauben: „Wir sind stolz auf die Gesundheit unserer Reben. Für uns ist es eine echte Belohnung, die Früchte unserer Arbeit zu sehen. Heute sind wir als Team glücklich."

„Das Terroir wird sublimiert, wenn die Böden lebendig sind"

In seinem neuesten Buch La Nature au cœur, erklärt Gérard Bertrand, dass „das Terroir sublimiert wird, wenn die Böden lebendig sind: Die Trauben der Terroirs nehmen mit Hilfe von Wind, Sonne und Regen den Abdruck ihres Biotops auf und geben durch die Alchemie der Gärung diesen Ursprung in den Wein frei". Für Fabrice ist die Rebe ebenfalls ein lebendiger Organismus, der im Boden entsteht. Er hat die Entwicklung der Rebe seit der Umstellung des Guts auf Biodynamie miterlebt und erklärt einen der vielen Unterschiede: „Im traditionellen System sind es die erdnahen Wurzeln, die den Stock nähren, während in der Biodynamie der Stock eine sogenannte „normale" Entwicklung mit tieferem Wurzelsystem und höherem Widerstandspotenzial aufnimmt".

Vom Boden zur Wurzel, von der Wurzel zum Blatt und vom Blatt zur Traube

Die Geschichte jeder Parzelle beginnt auf einem Terroir, das durch die Biodynamie bewahrt und belebt wird. Hier kein Herbizid, kein chemischer Dünger. Das Gras wird gemäht, der Boden gewendet – mit manuellen Techniken. Und am Ende der Weinlese, wenn die Blätter von Natur aus, eines nach dem anderen fallen, übernehmen Schafe das Gut. Sie fressen das Gras, produzieren natürlichen Dünger und nähren so den Boden. Der Kreislauf des Lebens nimmt dann wieder seinen Lauf, und der Geschmack, jenes so gesuchte Bouquet dieses „Irgendwo", kehrt wieder. Weinlese nach Weinlese. Auf dem Terroir der Corbières.

1 Kommentar

Bonjour,
Avoir su sauvegarder ce terroir des Corbières n’a pas dû être une chose facile.
Bravo Gérard, ton côté visionnaire te récompense, je te félicite
Encore Bravo pour les magnifiques cuvées que tu nous proposes.
Bon courage

COMBES Roger

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